Heute geht die Welt unter. Und morgen fangen wir neu an.

von Peggy Kammer

Heute geht die Welt unter. Und morgen fangen wir neu an.

 

"Vor uns liegen dunkle, schwere Zeiten.

Schon bald müssen wir uns entscheiden zwischen dem richtigen Weg und dem leichten.

 

Vergiss eines nicht: Du bist nicht allein. Du hast hier Freunde."

 

 

(Dumbledore zu Harry Potter)


Das „schon bald“ ist jetzt, Leute!

 

Nach dem Wahl-Schock kommt nun das Aufwachen.

 

Dabei müssen wir unseren empörten Zeigefinger gar nicht über den Atlantik fliegen lassen.

Die Trumps sind überall, gleich nebenan. Und (vielleicht) auch ein bisschen in jedem von uns. 

 

Schockstarre und dann schimpfen. Das ist okay - fürs Erste. Und es ist leicht, in dem Zustand zu verbleiben.

 

Sich auf die schönen Dinge im Leben konzentrieren. Das hilft. Und es ist leicht, die furchtbaren Dinge auszublenden. 

 

Sich selbst entfalten und für die inneren Reichtümer dankbar sein. Das beruhigt. Und es ist leicht, nur auf sich selbst konzentriert zu sein.

 

Jedes für sich ist zwar anspruchsvoll - aber es ist der leichte Weg. 

 

Der leichte Weg beinhaltet immer eine Abspaltung, eine Trennung.

Eine Trennung vom Schmerz. Eine Trennung vom Wahnsinn. Eine Trennung von unseren eigenen dunkelsten Schatten. Eine Trennung von den Mitmenschen. Eine Trennung von der Welt. Eine Trennung von der Verantwortung. 

 

Der richtige Weg liegt nicht irgendwo im Verborgenen. Und er ist schon gar nicht klar oder offensichtlich. Der richtige Weg wartet darauf, Schritt für Schritt angelegt zu werden. 

 

Wir brauchen dringend Menschen mit Ältestenqualitäten, die die Ungewissheit halten können. Menschen, die jenseits der Abspaltung alle Polaritäten hören und aufnehmen können. Menschen, die den Kontakt (wieder)herstellen. Menschen, die versöhnen können.

 

Ja?

 

Tja, wo sind diese Menschen? Wo ist der Heilsbringer, die Erlöserin?

Auch das ist der leichte Weg. Das Warten auf Godot. 

 

Jede/r Einzelne von uns ist gefragt und gefordert.

 

Wir im Wandelforum werden unseren Beitrag leisten und die Räume zum Kontakt ermöglichen.

 

Was dann passiert, ist offen.

Und eine Chance. 


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