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Dialogische Gespräche - Das Paradoxon des Hörens (auf = zu und zu = auf)

von Friede Gebhard

Das Paradoxon des Hörens

 

Woran denkst Du bei dem Begriff Zu-hören?

 

An das ‚4-Ohren-Modell‘ von Schultz von Thun? Oder an das ‚Aktive Zuhören‘, ein Ansatz von Carl R. Rogers oder an Martin Bubers Werk: ‚Ich und Du’ oder gar an ‚Momo‘, die Protagonistin des gleichnamigen Romans von Michael Ende?

 

… was würdest Du ergänzen?


Gespräche sind ein Gefüge von Hör- und Sprechkompetenz, Sachkenntnis und die Fähigkeit kooperative und respektvoller Beziehungen mit Menschen zu knüpfen.

 

Über die Kunst des Hörens haben sich Menschen in der Vergangenheit wunderbare und tiefe Gedanken gemacht, von denen wir lernen können und konnten und ja, auch aufbauen können, weil sie uns ihre Schultern leihen.

Wir brauchen unbedingt eine Gesprächskultur, die uns hilft, uns zu verbinden, anstatt zu spalten.

Dazu gehören faktenbasiertes Diskutieren, sowie dialogische Gespräche (in Anlehnung an David Bohm), das alte Denkstrukturen erkennen hilft und neuen kreativen Gedanken den Weg in die Welt ermöglichen. Und es braucht da wie dort ein Bewusstsein und die Transparenz von Interessen und den dazugehörigen Machtstrukturen und das Halten-Können von Widersprüchlichkeiten. Was wäre, wenn qualitativ tiefe Gespräche und vernünftige Argumente uns helfen, klug und nachhaltig zu handeln?

 

Für diese Art von Gesprächskultur möchte MoMo einen Beitrag leisten.

 

Wir können unserer Fähigkeiten und Kompetenzen Gespräche zu führen und zu be-g-leiten neu trainieren. Das Hören neu lernen und dabei die Stille – das Innehalten – integrieren.

 

Vielleicht liegen in der Stille die Faszien unseres Geistes.


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