Die Menschen im Wandelforum


Mitglieder

Rainer Molzahn

Vorsitzender

 

Rainer ist herzensfroh, mit dem Wandelforum endlich den Verein gefunden zu haben, dessen Mitglied er auch angesichts der Tatsache noch sein möchte, dass der ihn ebenso als Mitglied will. Wurde jetzt auch langsam knapp! 

 

Was Rainer fasziniert und mit dem Geist des Wandelforums tief verbindet, ist die unauflösbare Verschränktheit von individueller und kollektiver Entwicklung: dass wir als Personen ganz in unsere Größe kommen müssen, um die Entwicklung des Ganzen voranzubringen – dass wir aber andererseits davon abhängig sind, dass die anderen diesen Schritt auch tun.

 

Es braucht alle so sehr wie jeden einzelnen von uns. Zu diesem epischen Prozess im Wandelforum einen kleinen Beitrag zu leisten, das ist Rainers Wunsch und Anliegen. Was er sich fragt, ist: kann es sein, dass es nach langer Durststrecke wieder Zeit wird, eine Utopie zu entwickeln? Wie wir in Frieden mit unserer Menschlichkeit, miteinander und mit unserer Erde leben können?

Friede Gebhard

stellv. Vorsitzende

 

 

Friede freut sich, seit 2016 wieder als Selbständige wichtige Lebensthemen weiter zu verfolgen. Sie war viele Jahre in unterschiedlichen Rollen in der Schule engagiert und vorher als Trainerin und Begleiterin für Lern- und Kommunikationsprozesse und Lebenskünstlerin unterwegs.

 

Ihre Erfahrungen möchte sie für Menschen und Organisationen in neue Handlungsfelder bringen und dabei auch immer wieder Lernende sein.

 

 

Ihre Fragen: Wie können wir unsere individuelle- und Gruppenintelligenz erhöhen, für Mensch und Planet? Wie können wir in unserer Gesellschaft die Rolle der „Ältestenschaft“ wieder entdecken? Wie können wir unsere Geschichte und Geschichten so hören und erzählen,  dass sie als Vernunft- und Herzensverbindungen in unserem Menschsein wirken?

 

Ihr Engagement gilt dem Erforschen neuer Gesprächskulturen, Entwicklung von Ältestenschaft für die Gemeinschaft,  Freude an Kreativität und der Kunst des Geschichten Erzählens. Im Wandelforum will sie genau das leben und weitergeben. 

Peggy Kammer

Geschäftsführerin

 

Peggy ist Künstlerin und Managerin, Coach und Poetin, Sozialpädagogin und Philosophin. In dieser merkwürdigen Kombination hält sie die Fäden des Vereins zusammen und hilft dabei, diese weiterzuspinnen.

 

Was sie kitzelt, ist die Verknüpfung von Kunst und Transformation, damit Menschen frei und mutig gegen den Strom der Mittelmäßigkeit schwimmen können.

 

Getreu ihrem Motto „Leben, werde sichtbar!“ rüttelt sie mit viel Herz und Leidenschaft an den Toren der Angst und Isolation, manchmal erfolgreich, manchmal nicht – und sie gibt nicht auf. Peggy ist sehr froh und dankbar, dass sie nach langen Irrungen und Wirrungen ihr scheinbar angeborenes Management-Naturell und ihre Schreiblust nun endlich einer sinnvollen, großen und wichtigen Mission widmen kann. 

Raphael Kassner

 

"Du musst dein Ändern leben.“ (Anonym)

 Sich diesen schönen Satz zu Herzen nehmend, hat Raphael in seinem Leben schon einige Wandlungen in Rollen und Identitäten durchgemacht.

 

Seit gut drei Jahren stellt er sich nun der bislang größten: Vater zu sein. Oder genauer: es staunend immer mehr zu werden.

 

In beruflicher Sicht hat ihn sein Weg vom Studium der Kulturwissenschaften über die Schauspielerei, den Tanz, das Kühehüten und die Regie jüngst zur Gestalttherapie geführt.

 

In der lässt er sich gerade ausbilden und erfährt zunehmend, wie er damit auch als Theatermacher langsam zum Kern dessen vordringt, worum es ihm in seiner Arbeit geht: Momente zu schaffen, in denen Menschen berührbar werden – und Veränderung ihren Anfang nehmen kann.

 

Im Wandelforum hat Raphael nun endlich den Ort gefunden, der die Grunderfahrung seines Lebens schon im Namen trägt. Er freut sich darauf, den Verein mit seinen Fähigkeiten mitzugestalten und das Wandelforum im besten Sinne zu einem lebendigen Ort zu machen.

Ulrike Linz

 

Was Ulrike immer wieder bewegt, in Bewegung  bringt, bewegen will:

dass Menschen ihr großes Potenzial entdecken und mutig ihre individuellen Träume, Begabungen und Fähigkeiten entwickeln – damit wir miteinander die großen Herausforderungen unserer Zeit annehmen und sie im Interesse der Weltgemeinschaft kreativ lösen. Damit wir gemeinsam einen Weg gestalten, der uns fort führt von einem immer einseitigeren Leistungsstreben zu einem sinn- und lustvollen Leben.

 

 

Im Vertrauen auf die dort tätigen Menschen glaubt sie sogar an die Veränderungsmöglichkeiten scheinbar starrer Systeme wie Schule und Bildungsverwaltung – weil wir uns nichts anderes leisten können als das Beste zu entwickeln und zu teilen, das wir haben: unser Menschsein auf dieser Erde.

 

Sie liebt es, Neues zu entdecken, zu Entdeckungen anzuregen und gute Ideen und Erfahrungen zu teilen und bringt diese Energie und ihre Erfahrungen und Prägungen aus der Arbeit als Life- und Vision-Coach, Kommunikationstrainerin und Projekt- und (Schau-) Spielleiterin ins Wandelforum ein.

Franziska Hengl

 

In die Wiege gelegt und anerzogen ist Franzi eine Tugend, die sie mit ganzem Herzen vertritt: Fairness – alle Menschen sind gleichwertig, sogar alle Wesen der Erde sind gleichwertig. Jedes Wesen ist ein Unikat und hat einen einzigartigen Beitrag für die Welt. 

 

Sie wünscht sich eine Kultur, in der es möglich ist, sich und sein ganzes Wesen voll entfalten zu können, selbstbestimmt, voller Liebe und voller Bewusstheit. 

 

 

Franziska fördert die Gesundheit von Menschen durch Coaching, qualitative Kommunikationsmittel, Naturverbindung, handlungsorientiertes Wissen und vor allem durch viel Freude, Kraft und durch das Feiern des Positiven. Sie tritt ein für Heilung, Verzeihen und die Übernahme von Verantwortung für sich selbst, Andere und die Erde.

 

Franzi tritt ein für Gefühle: "Wir brauchen die Gefühle, wir brauchen das Gehörtwerden und das Zuhören, von Herzen. Wir brauchen Miteinander, Verständnis, Mitgefühl und Authentizität. Und wir brauchen die Spiritualität, ein sinnvolles Eingebundensein."

Julian Gebhard

 

Geschichten haben Julian schon immer fasziniert - sei es das Erzählen, Erzählt-Bekommen oder das Erleben. Er glaubt, dass wir in einer Zeit wie dieser mehr als jemals zuvor ein gegenseitiges Verstehen und eine geeinigte Gemeinschaft benötigen.

 

Anders lassen sich die Probleme des 21. Jahrhunderts nicht lösen.

Und es sind große Probleme.

 

 

Julian möchte im Verein helfen, den Menschen eine Chance zu geben, ihre Geschichten zu erzählen: als Geschichtsstudent, als Philosoph, als Teil dieser Menschheit. Denn wenn das Hören und Nachempfinden unser aller Geschichten uns nicht klar macht, dass wir alle Teil eines großen Ganzen sind, und dass es an uns allen liegt, uns für dieses große Ganze einzusetzen – dann kann es nichts.

Helga Pfetsch

 

Helga fördert Dialoge (nach David Bohm), gern mit Graphic Recording, und fühlt sich im Konzept der Ältestenschaft zu Hause: 

"Den Ältestenfähigkeiten liegt die Gewissheit zugrunde, dass es alle braucht – vom Größten bis zum Kleinsten, vom Dicksten bis zum Dünnsten, vom Klügsten bis zum Dümmsten, vom Gradesten bis zum Schrägsten, vom Verschlafensten bis zum Wachsten, damit das Ganze sich entwickeln kann."

 

Helga ist die Moderatorin im Wandelforum und sorgt dafür, dass alles und alle gehört und gesehen werden. Außerdem ist sie Schattenarbeiterin, Übersetzerin, Coach, Trainerin, Prozessbegleiterin, ... - und hoch motiviert, gemeinsam mit Menschen, die sie schätzt, etwas auf den Weg zu bringen.

Rita Thielen

 

Die absolute Notwendigkeit, der Welt und ihren Menschen Respekt zu zollen und die Gewissheit, den Wandel in einer Gemeinschaft kraftvoll in Bewegung bringen zu können, hat Rita in das Wandelforum gebracht. 

 

Ihr Traum ist eine Ansprache auf dem Petersplatz in Rom. Dort würde sie Barack Obama zitieren: "Yes, we can."

 

Und sie würde ergänzen: "Come together for freedom in the whole world and fight for our intelligence!"

 

Ritas Lebensthema und ihre Mission heißt: Mutig sein. Unermüdlich mutig sein - für sich und für andere. Nein sagen, und Ja sagen. Einsatz zeigen - für Menschen, die ihre Stimme brauchen, vor allem die Kinder.

 

Rita ist das Beispiel für einen Menschen, der Regeln bricht und Hürden überwindet - dafür kann und will sie Vorbild sein: im Verein und für die Welt. 

Jonas Drawitsch

 

Eines der wichtigsten Anliegen, das Jonas beschäftigt, ist das Wecken von Empathie in Menschen für die Gedanken anderer, die sie zu ihren Überzeugungen führen. Er glaubt, dass mehr Liebe zu sich selbst zu weniger Konkurrenzdrang und zu einem stärkeren Miteinander führen würde.

 

Jonas ist zudem selbst interessiert an den Gedanken und Geschichten, die andere beschäftigen. Er versucht, über persönliche Themen gerade in Jugendlichen die Wahrnehmung für gesellschaftliche Fragen zu stärken und die Beschäftigung mit diesen Fragen interessant zu machen.

 

Das tut er er, indem er zeigt, wo diese Fragen Einfluss auf einzelne Personen nehmen.

 

Im Verein sieht Jonas eine Möglichkeit, dieses Interesse mit Hilfe der anderen Mitglieder noch stärker zu wecken und anderen das Gefühl zu geben, dass ihre Gedanken nicht nur erwünscht sind, sondern gebraucht werden. Als guter Zuhörer hofft Jonas, im Verein nicht nur Gedankenanstöße zu geben, sondern auch als Ansprechpartner für jüngere Menschen dienen zu können. 

Bea Schönfeldt

 

Die Welt ist ein bunter Ort und Bea ein Beispiel dafür, wie man kreativ und unkonventionell sein und leben kann. 

Bea ist neugierig, lebendig, kontaktfreudig und direkt - und sie versteht sich als Suchende und Lernende. Beziehungen sind ihr besonders wichtig und sie lernt und lehrt die wertschätzende Kommunikation.

 

Ihr hoher Traum ist es, in einer Welt zu leben, in der die Ganzheit willkommen geheißen wird. Sie ist davon überzeugt, dass sich erst an den Grenzen der Verletzlichkeit und der Stärke das Leben entwickeln kann.

 

Dafür tritt sie an im Wandelforum. Wie können wir Verletzlichkeit frei ausdrücken und Konflikte als Chance zur Weiterentwicklung nutzen? Letztlich ist der Sinn jeder Helden- und Heldinnen-Reise das Mitgefühl – für sich selbst, für andere, für die Welt.

Albert Glossner

 

Alberts Traum war schon immer, gut zu sein: zur Welt, zu den Kindern, zu sich selbst. In jungen Jahren hat er verstanden, dass dieses Anliegen mehrere Dimensionen hat: eine gesellschaftliche, eine ökologische, eine individuelle, eine spirituelle. Da er als den wesentlichsten Hebel die individuelle Dimension ansah, entschied er sich, Psychologie zu studieren. 

 

Seine berufliche Tätigkeit widmet er seit 25 Jahren der Entwicklung der Arbeitsgemeinschaft Bildung und Beruf e.V. (abb-seminare).

 

 

Dabei hatte er die Vision, eine Gemeinschaft zu schaffen, die für gutes Lernen eintritt und dazu beiträgt,  wertvolle Beiträge aus der Psychologie für das berufliche Miteinander nutzbar zu machen und es dort zu integrieren.

 

In seiner persönlichen Heldenreise musste Albert erfahren, verstehen und integrieren, dass es leider nicht möglich ist, immer nur gut zu sein. Im Gegenteil, dass dadurch nur noch mehr Leiden entsteht. So ist er nach wie vor dabei zu lernen, mutig zu sein, aus einem Erwachsenen-Ich zu konfrontieren und den eigenen Willen in die Welt zu bringen. Um die Welt besser zu machen.

 

Da all dies viel damit zu tun hat, wie individuelle und gemeinschaftliche Veränderung miteinander verzahnt sind und wir in einer Welt leben, die beides braucht, hat er sich entschieden, in das Wandelforum einzutreten. Und weil er viele der anderen Mitglieder dort kennt und schätzt.

Birgit Hasse

 

Durch meine Erfahrungen in Familie, Schule, Montessori-Einrichtungen und Jugendhilfe-Arbeit hat sich mein Interesse an wirklich guten Lern – und Entwicklungsbedingungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene weiter vertieft. 

Wie bedingen sich individuelles Lernen und Gemeinschaftserfahrung gegenseitig, und welchen Rahmen brauchen Menschen, um sich gestalterisch, konstruktiv und mit ihrem ganzen Potential in eine Gruppe einzubringen? 

 

Dazu gehört für mich immer wieder ein vertrauensvoller Raum, der Begegnung auf Augenhöhe ermöglicht, um miteinander ins Spielen und spontane Handeln zu kommen, dabei sich und andere wieder neu zu entdecken und anzunehmen. Dies  gelingt mir im Alltag am leichtesten bei der theatralen Arbeit, dort wo der ganze Mensch und nicht nur ein gut funktionierender Teil von ihm oder ihr gefragt ist: 

also als Mensch mit Körper, Gefühl und Verstand. 

 

Eine Herausforderung ist es für mich, über das freie Spiel hinaus wirksamer zu werden und Erkenntnisse, die mir wichtig sind und die demokratisches Zusammenleben fördern, zu vertiefen und in gesellschaftlichen und politischen Kontexten stärker zu vertreten. Das Wandelforum scheint mir genau die richtige Plattform zu sein, um sich hierbei gegenseitig zu inspirieren. 

Und außerdem ...

Anne Grökel

Ann-Katrin Todd

Marion Kellner-Lewandowsky

Tina Kratochwil



Unsere Fördermitglieder

Thomas de Haan

Elke Schlehuber