Die heiligen Kühe

und die Wölfe des Wandels

Ohne Zweifel leben wir in transformatorischen Zeiten:

„Es ist“, so Bill Clinton im März 2017, „als ob wir alle gleichzeitig durch eine Identitätskrise gehen

- und die ist die unvermeidliche Folge der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen,

die sich mit zunehmender Geschwindigkeit ereignen.“

 

Er sprach anlässlich der globalen Renaissance von Rechtspopulismus,

Nationalismus und Faschismus als Antworten auf Globalisierung und Klimawandel.

 

‚Wir alle‘, so Schlehuber und Molzahn, sind tatsächlich wir alle:

jeder von uns als Individuum und als Mitglied von Gemeinschaften,

von Organisationen und Nationen, und diese kollektiven Identitäten selbst auch.  


Davon handelt "Die heiligen Kühe und die Wölfe des Wandels": Wie unauflösbar verwoben das Individuelle und das Kollektive, das Einzelne und das Ganze sind.

Wie es uns bewirkt und wir es.

 

Es handelt von der Struktur und der Syntax des transformativen Lernprozesses, den Gemeinschaften, Organisationen und Einzelne, den wir alle zu bewältigen haben, um der Einen Welt zu einem guten Beginn zu verhelfen. Und nicht zuletzt davon, welchen Beitrag kulturelle Kompetenz dazu leisten kann, dass dieser Lernprozess friedlich verläuft.

 

Der Leser kommt seiner eigenen kulturellen Betriebsblindheit auf die Schliche und lernt Instrumente kennen, um den kulturellen Wandel in einer Organisation professionell herbeizuführen.

 

Ein spannendes Buch zum Thema Wandel,

das für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik gleichermaßen relevant ist.


Neuauflage 2017: Jetzt noch heiliger, noch wölfischer!

Nachdem die erste Auflage vergriffen war, sind wir Autoren in den letzten Jahren immer wieder angesprochen worden, wie und wo man unser Grundlagenwerk der kulturellen Kompetenz beziehen könnte. „Wir arbeiten dran!“ war dann immer unsere etwas verlegene Antwort, denn wir waren auch nicht froh damit, dass das Mutterschiff all unserer Publikationen nicht mehr erhältlich war.

 

Umso froher sind wir, jetzt verkünden zu können: 10 Jahre nach seinem ersten Stapellauf und einem Wellness-Aufenthalt in unserer redaktionellen Werft ist es wieder da. Und gut sieht es aus, optisch ganz neu gestaltet, inhaltlich kein bisschen gealtert.

 

Und mit einem neuen Vor- und Nachwort zu seiner Aktualität im Angesicht des Weltgeschehens, so wie wir es alle bezeugen: Überall eskaliert die Dynamik zwischen dem Eigenen und dem Fremden, nehmen Nationalismus und Abschottung zu. Überall werden die heiligen Kühe noch heiliger, die Wölfe des Wandels noch wölfischer. Die internationalen Institutionen bröckeln, Gewalt liegt in der Luft. Und all das vor dem Hintergrund der globalen Erwärmung und des globalen Artensterbens. Wobei ‚Hintergrund‘ hier kaum das richtige Wort ist, denn wir sind mittendrin.

 

„Elke Schlehuber und Rainer Molzahn haben ein überragendes Buch vorgelegt,

das den Finger nicht nur in hiesige Wunden legt, sondern auch Vorschläge macht,

wie wir den Wandel in allen Teilen von Wirtschaft und Gesellschaft fördern können.“

 

(Süddeutsche Zeitung, 7.Juli 2007)

Das Buch beschreibt die Lernprozesse, die wir als Gemeinschaften, als Systeme und natürlich als Einzelne zu meistern haben, um auf eine Situation ohne historisches Vorbild innovativ, klug und friedlich zu antworten.

 

Es entwirft weitergehend eine Methodologie transformativen Lernens und spezifiziert die Rollen und Fähigkeiten, die es braucht, um so ein Lernen von Individuen und Kollektiven zu befördern.

 

Nicht zuletzt sind in ihm einige der zentralen Konzepte ausgeführt, die unter anderem in unserem Coaching-Ansatz und unseren Coaching-Ausbildungen zu sehr praktischem Einsatz kommen: die Arbeit mit Rolle und Person etwa, oder das Fünf-Grenzen-Prozessmodell.

 

Wir sind glücklich, die Gedanken des Buches wieder mit allen teilen zu können, denen wie uns unsere individuelle und kollektive Entwicklung am Herzen liegt.

Hier kann man in das Buch hineinschnuppern:

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Die heiligen Kühe Leseprobe.pdf
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Lust auf das ganze Buch?